Diplom Bergingenieur Frank Hochmuth

Diplom-Bergingenieur Frank Hochmuth

Bereits in der dritten Generation sind die Hochmuths im Bergbau aktiv, der Großvater in der Braunkohle, der Vater im Kalibergbau und Sohn Frank Hochmuth weltweit im Vertrieb. Geboren wurde Frank Hochmuth am 29.09.1955 im Kalirevier Werra. Von Kindesbeinen an geprägt vom Bergbau folgte nach dem Abitur ein Bergbaustudium in Clausthal- Zellerfeld, dass er im Jahr 1983 als Diplom-Bergingenieur abschloss.

Seinen beruflichen Einstieg fand Frank Hochmuth im selben Jahr bei dem damals größten Bergbauzulieferer der Welt, der Westfalia Lünen.

Als Leiter des ersten Einsatzes des Walzenschrämladers der Westfalia und unablässiger Fürsprecher der Entwicklung von vollautomatischen Streben war Frank Hochmuth an wegweisenden Entwicklungen beteiligt. Als Highlights haben diese Einsatzgebiete den beruflichen Werdegang von Frank Hochmuth nachhaltig geprägt.

Walzenschrämlader Westfalia Lünen

1984 Leitung beim Einsatz des ersten Walzenschrämladers der Fa. Westfalia Lünen

(Foto: Privat)

1986 Leitung bei der Inbetriebnahme des ersten vollautomatischen Hobelstrebs auf dem Bergwerk Monopol.


Ein Jahr später folgte auf dem Bergwerk Osterfeld/Sterkrade der erste vollautomatische Walzenstreb.

Mit Presseleuten nach der Grubenfahrt

Der Durchbruch der Automatisierung führte zu einer Reihe von Vortragsveranstaltungen und Verkaufsverhandlungen in Russland, Polen, Ungarn, Tschechien, Serbien und den USA bei denen Frank Hochmuth potentielle Kunden über Technik und praktische Einsatzmöglichkeiten informierte. Im Jahr 1988 wurden 5 komplette Strebanlagen mit elektohydraulischen Steuerungen in die USA verkauft.

Als Prokurist der Firma Halbach & Braun agierte Frank Hochmuth fünf Jahre lang in einem Unternehmen, das bei der Ruhrkohle den hauptsächlichen Marktanteil (Hobel, Förderer) eroberte. Mit der Zwangsfusion der Firmen Hemscheidt, Westfalia-Becorit und Halbach & Braun schied er aus dem Unternehmen aus.

Kompakthobel von Halbach & Braun

Beim anschließenden 10 jährigen Engagement bei einem Bergbauzulieferer für elektrohydraulische Steuerungen führte Frank Hochmuth zahlreiche Verkaufsgespräche und Verhandlungen im In- und Ausland. Als autorisierter Vertreter der Firma Joy wurden von Herrn Hochmuth in dieser Zeit ein Bolter Miner (Bergwerk Walsum) und 204 Schilde (Bergwerk Prosper-Haniel, Auftragswert € 20 Mio) an die Deutsche Steinkohle AG verkauft.



Schild der Fa Joy (Foto: Joy)

Auch hatte Herr Hochmuth wesentlichen Anteil daran, dass die polnischen Firmen Tagor (Kopex) und Fazos (Famur) einen Auftrag aus China über die Lieferung von 1200 Schilde (Verstellbereich 2,0 bis 6,0 m) erhielten.

Als nunmehr selbständiger Berater im Bereich Bergbau Einkauf / Maschinen berät und unterstützt Frank Hochmuth Bergbauunternehmen bei Verhandlungen. Dabei bringt er seine jahrelange Erfahrung, die technische Kompetenz und die exzellenten Kontakte mit ein. Herr Hochmuth ist als Gesellschafter an einer russischen GmbH für Bergbauprodukte beteiligt.

2011 - 2014

Die URANAS GmbH hat Anfang 2011 mit der Halbach & Braun Industrieanlagen Gmbh und Co Kg einen Beratungskontrakt geschlossen. Die gemeinsame Bearbeitung des Marktes für Bergbaumaschinen war seitdem bisher äußerst erfolgreich. Ende 2011 akquirierte die URANAS GmbH im Auftrag von HB einen Bunker Feeder Breaker für den neuen Kunden "Store Norske Svalbard Grubekompani", kurz SNSG.

Aufgrund von Engpässen bei Konstruktion und Fertigung bei Halbach und Braun wurde die Konstruktion des Bunkers und Unterbaus gemacht von der Fa. EPI in Oer-Erkenschwiek und die Fertigung von der Firma AE-Engineers Hamm. Auf Spitzbergen, welches ein freies Land ist und unter Verwaltung der norwegischen Regierung steht, wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts Kohle abgebaut.

Es gibt 2 Länder, welche derzeit Kohle auf Spitzbergen abbauen: Norwegen (SNSG) in Svea und Russland in Barentsburg. Die erstklassige Abwicklung und Betreuung durch die Fa. URANAS GmbH für den 1. Auftrag Svea (Bild 1) waren Grundlage für den 2. Auftrag Skollfjell. Dieser Auftrag wurde von HB im Juli 2013 ausgeliefert. Abnahme des gesamten Systems war im Dezember 2013. Skollfjell ist für die neue Grube Lunckefjell erforderlich. In Lunckefjell soll ab Jan. 2015 ein neues Kohlefeld in Betrieb gehen. Die Kohle wird mit LKW über einen 3 km langen Gletscher transportiert und dann in Skollfjell in das HB-System Bunker, Brecher und Förderer geladen und weitertransportiert.

Weitere Aktivitäten der URANAS GmbH führten dazu, dass im Juli 2013 die Firma HB den letzten großen Auftrag für Fördererrinnen von der RAG bekam. 220 Schrämrinnen für Bergwerk Prosper Haniel, Flöz Zollverein ½. Liefertermin Jan, Febr. 2014.

URANAS GmbH arbeitet u.a. mit der Ferrostaal GmbH beim Angebot von kompletten Abbausystemen zusammen. Gesamtfinanzierungen sind möglich. Weltweit gibt es hier viele neue Projekte.

Das "optimale Hobeln" sowie das "virtuelle Walzen" in Longwall-Streben sind technische Features welche von der URANAS GmbH generiert wurden. Weltweit gibt es bisher kein solches System.

Glückauf

Februar 2014
URANAS GmbH

Frank Hochmuth

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