Projekt Raum

Projekt RAUM – Gemeinsam Schaffen, nicht allein!

Die Ideen zu diesem Kunstprojekt entstanden in der Natur. Im Laufe der Zeit sammelten sich bei mir Äste an, die u.a. als eventueller Schutz gegen die in Naturschutzgebieten freilaufenden Hunden fungierten. Und es faszinierte mich, dass bei den Anglern am Cappenberger See bei bestimmten Lichtverhältnissen die Seile nicht zu sehen waren

Einen ersten Astkubus habe ich aus dem vorhandenen Material vor ca. einem Jahr angefangen zu bauen. Das alles war keine einfache Geburt. Und nach meinen Recherchen ist der Astkubus „einmalig“.

Und einmalig war und ist die ganze Aktion. In einem Videofilm von Oliver Schlappat ist sehr schön zu sehen, wie die eine Angelschnur reißt und dann der ganze Astkubus schräg hängt. Die andere Angelschnur hat also kurzzeitig die gesamte Last getragen. Warum die erste Stahlschnur gerissen ist – für mich auch ein Rätsel. Was übrig bleibt als Versagen sind in beiden Fällen Materialfehler.

Es-geht-los Christian Der-Astkubus Es-geht-los-(2) Freude Spannung Spannung-(2) Scheitern Nicht-aufgeben

Mein Dank gilt, ohne hier Namen zu nennen, allen Mitstreitern und Helfern. Ich kann allein ein Bild malen und aufhängen. Aber der Astkubus ist mehr als ein Bild: RAUM – Gemeinsam Schaffen, nicht allein

Oder wie formulierte es ein Chefarzt: Endlich mal was los in Lünen!

Lünen, im November 2010

Frank Hochmuth

Planung

Eigentlich sollte der Astkubus über dem Marktplatz aufgehängt werden. Das wäre logistisch relativ einfach gewesen. Nach Besprechungen mit Verantwortlichen der Stadt Lünen einigten wir uns, dass Kunstobjekt über die Lippe aufzuhängen und als Datum die Eröffnung der Lippekaskaden zu wählen.

Die entsprechenden Verankerungs- bzw. Aufhängepunkte mussten gefunden werden.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Bauverein Lünen und den Mietern sowie dem Teppichhaus Said bedanken.

Planung-1 Planung-2 Planung-3 Planung-4 Planung-5

Suche

Sieht alles so einfach aus aber geeignete Äste mit einer Länge von min. 3 Meter zu finden war doch sehr aufwendig und schwierig.
Schwierig gestaltete sich auch Freiwillige zu finden – trotz Zeitung. Hätte mich über ein paar mehr Menschen gefreut die Deutschland nicht abschaffen!

Die Suchtruppe

Zerstörung

Nach den ersten beiden gescheiterten Versuchen, den Astkubus über der Lippe aufzuhängen wurde das Objekt für 1 Woche sehr gut sichtbar am Lippeufer „geparkt“.

Dummheit und Primitivität in Lünen führten dazu, dass das Objekt 2 Mal beschädigt wurde. Nach der ersten Tat wurde bei der Lüner Polizei Strafanzeige erstattet. Vielleicht wäre es besser gewesen, das nicht zu machen, denn das Kunstobjekt wurde ein zweites Mal massiv beschädigt. Aber „Deutsche Ingenieurkunst“ hat es reparieren lassen!!

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PROJEKT RAUM – Gemeinsam Schaffen, nicht allein: Alla Z.

Alla Z.

Die sibirische Pianistin und Sängerin Alla Z. hat Ihr Versprechen gehalten. Wenn der Kubus schwebt zu Singen a cappella: Ode an die Freude. Im Restaurant “Da Rocco” gab es dann noch eine kleine Vorstellung von Alla Z. Mit Dank an die Helfer.

Und Weltklasse in Lünen!!

Weltklasse im Restaurant Da Rocco

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